Presse

SÄNGERHALLE VERWNADELT SICH IN BRODELNDEN SALOON

UNTERTüRKHEIM: Country- und Western-Night lässt den Wilden Westen aufleben


Die Band „Western Highway“ lockte mit aktuellen und
traditionellen Titeln die Besucher der Country- und Western-
Night auf die Tanzfläche. Foto: Kuhn

(mk) - Untertürkheim war am Samstag das Mekka für Sheriffs, Cowgirls und Indianer aus der Region. Die Aktiven des Country-Club Weißer Büffel hatten die Sängerhalle in einen Saloon verwandelt. Mit einer tollen Mischung aus Country-, Rock’n’Roll- und Blues-Hits brachte die Fünf-Mann-Band „Western Highway“ den Saal zum Kochen und der als Winnetou-Darsteller bekannte Matthew Daniels ließ mit seinen Western-Klassikern nicht nur die Herzen der Cowgirls höher schlagen.
Wer am Samstagabend zufällig im Lindenschulviertel vorbeikam, wähnte sich wie in einem falschen Film. Südstaaten-Soldaten, Western-Ladies in herrlichen Ball-Kleidern, Trapper, Sheriffs und vereinzelt Indianer liefen Richtung Sängerhalle. „Country- und Westernfans aus dem ganzen Land haben sich angesagt“, freute sich Dieter Rinker, der Vorsitzende des Country Clubs Weißer Büffel, über den Zulauf. Nicht nur der Saal der Sängerhalle, sondern auch die Empore waren bis auf den letzten Platz belegt. „Richtige Saloon-Stimmung: eng, heiß und trubelig“, meinte Vereins-Vize Günther Dautel. Für die Western-Stimmung sorgten fünf Vollblut-Musiker aus Ludwigsburg: Western Highway. Mit einer klugen Mischung aus Country-Titeln, fetzigen Rock’n’Roll-Hits und langsamen Western-Traditionals brachten sie den „Saloon“ zum Brodeln. Johnny Cash, CCR und Elvis schienen lebendig zu werden, doch auch Hits von Garth Brooks und anderen aktuellen Country-Stars rissen die Zuschauern von ihren Plätzen. Nicht nur auf der knappen Fläche vor der Bühne, sondern auch in den Gängen wurde getanzt: Western-Ladies ließen ihre ausladenden Ballkleider schwingen, ein Sheriff führte ein Cowgirl auf die Tanzfläche und in der Mitte setzten Line-Tänzer in Formation ihre Schrittfolgen. Ein pulsierendes Miteinander vieler Typen. Männer in Südstaaten-Uniformen, Trapper mit Biberfellmützen, denen die Whiskey-Bar wichtiger als die Tanzfläche war, Ranger, Sheriffs, Cowboys, Damen in selbst geschneiderten Kostümen, sexy Cowgirls und vereinzelte Indianer - sie alle schienen aus dem Wilden Westen zusammengekommen zu sein, um diese Country- und Western-Night zu feiern. „Faszinierend. Ein tolle Stimmung“, staunte einer der wenigen Neulinge in Jeans. Das Sängerhallen-Team um Juniorchefin Josefine Vögl versorgte die hungrigen Besucher mit leckerem Essen. Wer eine Verschnauf- oder Zigarettenpause benötigte, den zog es an die Bar. Beim Stargast füllte sich der Saal jedoch schnell. Mattias M., Winnetou-Darsteller bei den Karl-May-Festspielen in Dasing, betrat als Matthew Daniels die Bühne. Die Herzen der Damen eroberte der smarte Sänger mit seinem Lächeln, die harten Kerle überzeugte er durch seine tolle Country-Stimme. „Fantastisch, was der Weiße Büffel auf die Beine stellt“, meinte Franz Glanzer, der Vorsitzende des Elvis Presley-Fanclubs anerkennend. Wie er freuen sich viele Besucher auf den 2. April 2011, für den Rinker die nächste Western-Night „mit vielen Krachern“ ankündigte.




Artikel aus der Esslinger Zeitung vom 28.05.2010:

FIRMENREPORT HEUTE: APARTHOTEL AM AUTOHOF

Gäste lieben die familäre Atmosphäre und Gemütlichkeit
Durchgehend bürgerlich-feine Küche, herrlicher Biergarten und moderne Hotelzimmer locken Geschäfts- und Städtereisende an

Von Mathias Kuhn

Während die Gäste im Wangener „Autohof“ um 5.30 Uhr noch tief schlafen, richten Patrick Teuber und Zlatan Grahovic im Erdgeschoss das Frühstücksbuffet. Frische Brötchen, Brot, Müsli, Cornflakes, Joghurt, Wurst- und Käsesorten, Eier, Marmelade, Süßes, Obst, Säfte, Tee, Kaffee, Kakao - es fehlt an nichts, was das Herz begehrt. „Gerne bereiten wir zudem Rührei zu und erfüllen unseren Gästen andere Frühstückswünsche“, sagt Grahovic. Juniorchefin Josefine Vögl steht kurz nach 6 Uhr an der Rezeption ihre Frau. Die ersten Übernachtungsgäste verlassen das Hotel, checken aus. „Fahren Sie vorsichtig“, verabschiedet Vögl die Gäste. „Wir haben viele Stammgäste. Monteure, Messebauer, Busfahrer, Geschäftsreisende und Spezialisten, die in Betrieben der Umgebung beschäftigt sind. Dazu kommen Einzelreisende und Touristengruppen“, sagt Geschäftsführerin Gisela Vögl. Dank ihrer 50-jährigen Gastro-Erfahrung spricht sie Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Für die asiatischen Gruppen haben Gisela und Josefine Vögl einen „Spickzettel“ mit den 100 wichtigsten Worten unter der Theke. Im Übrigen findet Gisela Vögl mit der ihr eigenen, burschikosen Art, der herzlichen Ansprache und dem knitzen Lächeln schnell einen Draht zu den Gästen.

Im Frühstücksraum ist ein ständiges Kommen und Gehen. Teuber füllt das Büffet auf und fährt Gäste vom Autohof ins angeschlossene Aparthotel Wangener Landhaus. Dort betreut Regina Franke die Gäste. Gegen 9 Uhr beginnt für den Zimmerservice der Arbeitstag. Bei 52 Zimmern sind die guten Feen mehrere Stunden beschäftigt. Oftmals hilft einer der Azubis. „Sie müssen in allen Bereichen Erfahrung sammeln“, sagt Vögl. Auch in der Küche. Seit 9.30 Uhr steht dort Küchenmeister Uwe Mehr hinterm Herd. Er bereitet das Essen für die Begegnungsstätte Wangen vor, kümmert sich um die Tagesessen sowie um ein Hochzeitsmenue am Wochenende.

10 Uhr: Hochzeitsball besprechen
„Seit 2008 beliefern wir die Begegnungsstätte“, erzählt der Kurpfälzer. Es ist 10.30 Uhr. Das Rotkraut köchelt im Riesentopf. Mehr rührt das Püree an, brät Würste. Nebenbei bespricht er mit der „Chefin“ den Speiseplan für die nächste Begegnungsstätte-Woche und die Autohof-Menues. Azubi Florentin Schuster wird den Speiseplan am Mittag zu Papier bringen. An der Rezeption klingelt das Telefon. Ein Hochzeitspaar ruft wegen eines Termins fürs Festessen in der Sängerhalle Untertürkheim an, die die Familie Vögl ebenfalls gepachtet hat. Die Juniorchefin berät, vereinbart einen Gesprächstermin und schickt per E-Mail Dekorationsvorschläge an das junge Paar.

12 Uhr: Hochbetrieb in der Küche
Regina Franke ist vom Landhaus an die Rezeption im Autohof gewechselt. „Ich kümmere mich um die Buchhaltung und die Reservierungen.“ Gisela Vögl gibt einem Azubi einen Tipp, wie er das Tischtuch korrekt über den Tisch legt und begrüßt kurz die ersten Mittagsgäste am Stammtisch. „Die persönliche Ansprache ist wichtig“, sagt sie. Stammgäste, Jahrgänger und Vereine aus Wangen würden sonst wegbleiben. Auch Hotelgäste aus ganz Deutschland übernachten wegen dieser familiären Atmosphäre gerne hier. Ihr Mann Ramon Cayless gehört ebenso zur Autohof-Familie wie Mehr, der kurz den Herd verlässt, um seinen Gästen „Guten Appetit“ zu wünschen.

Gegen 14 Uhr ist Schichtwechsel. Florentin Schuster übernimmt das Restaurant. Josefine Vögl sitzt an der Rezeption, flachst mit einem „lieben“ Stammgast, macht Bestellungen und beantwortet Anfragen. Ihre Mutter selbst gönnt sich einen Nachmittag daheim. „Da kann ich ungestört die Büroarbeiten übernehmen“, sagt sie. Sie weiß die Rezeption in den guten Händen von Tochter Josefine und Regina Franke. Gleichzeitig steht sie in ständigem Kontakt mit ihren Vertrauten vor Ort. Tochter Josephine begrüßt eine junge Familie, die mit Angehörigen ein verlängertes Ferienwochenende in Stuttgart verbringt. „Vom Autohof aus kann man ideal die Stadt und die Umgebung erkunden“, sagen sie. Josefine Vögl führt sie aufs Zimmer. Zwei Paare aus Baden, die bei einem Verwandtentreffen waren, nehmen im Biergarten Platz. Sie freuen sich, dass sie um 15 Uhr noch schwäbische Spezialitäten sowie ein Schnitzel erhalten. Im Saal treffen sich kurze Zeit später Jahrgänger zum Cafe-Plausch. „Wir bieten bis 23 Uhr durchgehend warmes Essen“, sagt Josefine Vögl. Gegen Mitternacht kehrt Ruhe ein. „Selbst, wenn danach jemand nach einem Zimmer sucht, sind wir da“, sagt Vögl. Dann klingelt bei ihr das Telefon und jemand nimmt die nächtlichen Gäste auf.

Firmenportrait
Der Autohof wurde vor etwa 50 Jahren in der Hedelfinger Straße gebaut und mittlerweile mehrfach modernisiert. Die 52 barrierefrei erreichbaren Zimmer bieten Drei-Sterne-Qualität mit Dusche, WC, Fernsehen, WLan-Verbindung, Parkplatz und einem tollen Frühstücksbuffet. Die erste Etage ließ Vögl 2008 mit individuell gestalteten Betten und Bädern neu einrichten. Die Hotelgäste schätzen die gute Verkehrsanbindung, und dass das Restaurant bis 23 Uhr warmes Essen bietet. Die gutbürgerliche Küche ist auch bei Wangenern und Gästen aus der Umgebung beliebt. Gruppen stehen zwei Säle und allen der Biergarten mit einer Kinderspielecke zur Verfügung.


Artikel vom 28.05.2010 © Eßlinger Zeitung